Die LIFO®-Methode vermittelt das Verständnis für Stärken und Übertreibung von Stärken in leicht nachvollziehbarer, einprägsamer und sofort anwendbarer Form!

Die LIFO®-Methode geht davon aus, dass Verhaltensmuster hauptsächlich das Ergebnis von Erziehung und Erfahrungen, d.h. bisherigen Lernens sind. Wir haben gelernt, uns anderen gegenüber so zu verhalten, dass unsere unterschiedlichen psychischen und physischen Wünsche möglichst befriedigt werden. Dies erreichen wir durch unsere individuelle Kombination der Verhaltensstile. Diese Kombination ist die Quelle unserer Stärken.

Unsere individuelle Kombination der Verhaltensstile ist aber nicht immer und in allen Situationen hilfreich - speziell wenn wir unsere Stärken übertrieben einsetzen und sie damit zu unseren Schwächen werden. Mit ausreichender Motivation, Selbstdisziplin und Übung können wir lernen, unsere Verhaltensstile so zu variieren, dass wir den größtmöglichen Nutzen erreichen.

Mit Hilfe der LIFO®-Grundstile können die unterschiedlichen Verhaltensmuster beschrieben werden. Diese LIFO®-Grundstile wurden auf Basis von 4 Verhaltensorientierungen bei Fromm entwickelt. Jeder Mensch bevorzugt innerhalb seiner Verhaltensmuster einen oder mehrere der LIFO®-Grundstile. Dabei gilt, dass es keinen besseren oder schlechteren LIFO®-Stil gibt. Alle vier Verhaltensstile und die daraus abgeleiteten Kombinationen der LIFO®-Stile können gleich erfolgreich sein und sind positiv zu werten. Sie können noch produktiver eingesetzt werden, wenn wir sie uns vollständig bewusst machen, verstehen und weiterentwickeln.

Mit Hilfe der LIFO®-Methode können Sie lernen, bereits vorhandene, aber schwächer ausgeprägte Verhaltensstile weiterzuentwickeln und mit ihnen umzugehen. Ziel ist es nicht, sich zu ändern, sondern jeden einzelnen der Stile situationsgerecht und effizient einzusetzen.
Die Messung der individuellen Ausprägung dieser Verhaltensstile erfolgt über einen Fragebogen, der das bevorzugte Verhaltensmuster und das Ausmaß, mit dem diese Stile benutzt werden, abbildet.


Theoretische Grundlagen


Die LIFO®-Methode basiert auf den Theorien von Erich Fromm, Carl Rogers und Peter Drucker. 

Auf Erich Fromm (1947) gehen die 4 Verhaltensorientierungen, welche die Grundlage der 4 LIFO®-Verhaltensstile bilden, und das Stärken-Schwächen-Paradoxon zurück. Nach Fromm sind unsere Schwächen oft nur ein übertriebener Einsatz unserer Stärken. Der Schlüssel zu produktivem Verhalten liegt darin, nicht auf unsere Schwächen zu fokussieren, sondern unsere Stärken in den Mittelpunkt der eigenen Entwicklung zu stellen und ihren übertriebenen Einsatz zu begrenzen.


Carl Rogers (1942) und sein Ansatz der gegenseitigen Wertschätzung als wichtige Voraussetzung für Veränderungsprozesse von Personen ist ein weiterer Leitgedanke der LIFO®-Methode - ebenso das Konzept Absicht, Verhalten und Wirkung der Kommunikation. Carl Rogers bringt zum Ausdruck, dass die Voraussetzung für das Erreichen von Veränderungs- und Entwicklungsprozessen das Verstehen des anderen ist. Um ihn zu verstehen, muss man ihn akzeptieren und wertschätzen. Ferner ist für Rogers kongruente Kommunikation (Gleichförmigkeit von Absicht, Verhalten und Wirkung) für eine gute Kommunikation wichtig.


Peter Drucker (1955) liefert mit Stärkenmanagement und Stärkenentwicklung weitere Elemente der LIFO®-Methode. Dieser Ansatz beschreibt erfolgreiche Führungskräfte dahingehend, dass sie zielorientiert ihre Stärken und Ressourcen einsetzen, ihren Fortschritt in Richtung Zielerreichung messen und den Ressourceneinsatz entsprechend steuern. Als Führungskraft gilt es, die Mitarbeiter für ihre Aufgabe zu inspirieren und zu begeistern. Dies sollte durch die Betonung ihrer Stärken erfolgen

 

 
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